{"id":637,"date":"2016-03-20T16:13:47","date_gmt":"2016-03-20T15:13:47","guid":{"rendered":"http:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/?p=637"},"modified":"2016-03-20T16:13:47","modified_gmt":"2016-03-20T15:13:47","slug":"tipps-for-freaks-ausdauer-lego-oder-wie-wir-uns-einen-trainingsplan-basteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/?p=637","title":{"rendered":"Tipps For Freaks: Ausdauer-Lego oder wie wir uns einen Trainingsplan basteln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fast jeder, der sich mit dem Ausdauersport-Virus infiziert hat und etwas ambitioniertere Ziele verfolgt, kennt das Problem: Wie gestalte ich mein Training, um das Bestm\u00f6gliche aus mir herauszuholen und wo bekomme ich einen Plan daf\u00fcr her?<\/strong><\/p>\n<p>Die Antwort erscheint auf den ersten Blick doch gar nicht mal so kompliziert &#8211; einen Plan f\u00fcr das Training, in Fachkreisen auch Trainingsplan genannt (Aha), ist in vielfacher Form in diversen Ratgebern und\/oder auch mittels noch diverseren Suchwerkzeugen im Netz zu finden. Auf Seiten diverser Sportartikelhersteller und Fitness-App-Anbietern gibt es eben diese genau so zu finden, in vielen F\u00e4llen gegen die Zahlung eines kleinen Obolusses, mit interaktiven Gestaltungsm\u00f6glichkeiten und namentlich abgesegnet\u00a0von diversen (Ex-)Spitzenathleten.<br \/>\nDas Problem: hat man sich erst einmal einen solchen Plan rausgesucht, ist die Wahrscheinlichkeit gro\u00df, dass man fr\u00fcher oder (im ung\u00fcnstigsten Fall) auch eher sp\u00e4ter feststellt, dass das, was da so geschrieben steht, eigentlich gar nicht mal so richtig zum eigenen Leistungsprofil und den eigenen Anforderungen passt. Gerade im Multisportbereich (Triathlon) sieht man viele Trainingspl\u00e4ne, die von einem einheitlichen Niveau in allen Teildisziplinen ausgehen, was aber wohl in den seltensten F\u00e4llen wirklich realistisch sein d\u00fcrfte (\u00fcber die Schwimmqualit\u00e4ten einens durchschnittlichen Triathleten habe ich mich ja schon diverse Male ausgelassen).<br \/>\nDa aber dem gemeinen Ausdauerjunkie sein Trainingsplan hoch und vor Allem heilig ist (besonders wenn er auch noch Geld daf\u00fcr abgedr\u00fcckt hat), wird das schriftlich vorhandene Programm gnadenlos durchgezogen, obwohl sich evtl. die Erkenntnis einstellt, dass das Programm vielleicht doch zu hart oder evtl. sogar zu weich ist (hier m\u00f6gen sich die quasi-relig\u00f6sen Verehrer von Laufp\u00e4bsten wie Steffney oder Greiff angesprochen f\u00fchlen, die in diversen Foren fast schon so etwas wie Religionskriege austragen).<\/p>\n<p>Was also tun?<\/p>\n<p>Letztendlich bleiben zwei Alternativen \u00fcbrige:<\/p>\n<ol>\n<li>Wir mieten uns einen Coach (von denen es ja mittlerweile auch nur so wimmelt und die es unabh\u00e4ngig von ihren finanziellen Entlohnungsvorstellungen auch in diversesten Qualit\u00e4tsstufen gibt.)<\/li>\n<li>Wir basteln uns einen eigenen Trainingsplan nach unseren Bed\u00fcrfnissen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Hier und heute will ich versuchen, f\u00fcr 2.) eine kleine Bauplan zu liefern.<br \/>\nVorne weg: ich bin kein gelernter Coach und mein Kenntnisstand im Bereich der Trainingswissenschaften ist wohl eher mit &#8222;rudiment\u00e4r&#8220; zu bezeichnen. Von diesem omin\u00f6sen &#8222;langen langsamen Lauf&#8220;, welchen man als Ausdauersportler <em>&#8222;unbedingt machen muss&#8220;<\/em>, habe ich auch schon mal geh\u00f6rt, bis heute aber vermutlich noch keinen einzigen dieser Art jemals wirklich durchgezogen. All dieser Fakten zum Trotz scheine ich nicht ganz so schlecht in meinem Sport zu sein &#8211; dem Interessierten sei hier meine <a href=\"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/?page_id=350\">Leistungs\u00fcbersicht <\/a>ans Herz gelegt &#8211; und aus sicherer Quelle wei\u00df ich, dass sich viele &#8222;gecoachte&#8220; Athleten in den Ergebnislisten hinter mir befinden. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Kommen wir also zum eigentlich Kern und gehen unsere Bastelstunde mal chronologisch an, beginnen also am Anfang. Warum \u00fcberhaupt ein Trainingsplan, man kann doch auch so einfach Laufen (Radfahren, Schwimmen, Minigolf spielen, etc.). Die Antwort(en) hierauf ist\/sind recht einfach:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Motivation:<\/strong> ich nehme mir vor, bestimmte Vorgaben\/Aufgaben, die ich mir selbst gestellt habe, zu erf\u00fcllen. Stelle ich mir diese Aufgaben, bevor ich mit dem eigentlichen Training beginne (in Form eines Planes), ist das Risiko recht kleine, dass ich aus einer Laune heraus eine unbequeme Trainingseinheit gegen eine einfachere Tausche, &#8222;weil mir gerade nicht nach Anstrengung ist&#8220;. (<em>&#8222;Verdammt noch mal, wer hat denn heute schon wieder die 1000m Intervalle in meinen Plan geschrieben&#8220;<\/em>) oder diese gar ganz ausfallen lasse. Sollte man dies doch tun, so hilft vermutlich auch der beste Plan nichts. \ud83d\ude00<\/li>\n<li><strong>Reproduzierbarkeit:<\/strong> Vor vielen Wettk\u00e4mpfen stellt man sich die Frage: &#8222;Wie habe ich eigentlich das letzte mal trainiert, als ich so eine geniale Zeit raus gehauen habe&#8220;. Hat man nun seine Pl\u00e4ne schon ordentlich dokumentiert und archiviert, dann hilft ein einfacher Blick in diese Aufzeichnungen und voil\u00e0, schon wei\u00df man wieder, was zu tun ist. Analoges gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr das Gegenteil: Wenn man es mal wieder in einer Trainingsperiode \u00fcbertrieben hat und danach dahin siecht, mag ein Blick in die Planung einen gewissen Aufschluss dar\u00fcber bereit halten, was denn schief gelaufen ist.<\/li>\n<li><strong>\u00dcbersicht \/ Organisation:\u00a0<\/strong>Oft hilft es, \u00dcber- oder auch Unterbelastungen zu identifizieren, wenn man sich die eigenen Trainingsideen vorher in einem Plan visualisiert. Bei dem ein oder anderen stellt sich dann die Erkenntnis ein, dass drei bis f\u00fcnf harte Einheiten hintereinander eine vielleicht gar nicht so gute Idee sind und man das Training eventuell ein wenig entzerren m\u00f6chte. Organisiert man seine Pl\u00e4ne in digitaler Form (Excel, Open Office Calc, diverse Coaching Applications), l\u00e4sst sich sogar durch Copy\/Cut\/Paste die Planung sehr komfortabel umgestalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun aber zum Kern der Sache: Wie baut man den eigentlich Plan? Jenseits von Fachtermini wie Makro- oder Mikrozyklus l\u00e4sst sich die allgemeine Trainingsplanung auf den allgemeinen Nenner reduzieren, dass man \u00fcber einen gewissen Zeitraum hinweg zu einem fest gesetzten Wettkampf (Wochen, Monate), die Trainingsbelastung bis zu einem vorher festgesetzten H\u00f6chstma\u00df intensiviert.<\/p>\n<p><em>Beispiel: Wenn es das Ziel ist, den\u00a0ersten Halbmarathon im Juni zu laufen und ich bisher ein- bis zweimal die Woche 5 Kilometer jogge, dann fange ich nicht an, direkt 21 km am St\u00fcck zu laufen, sondern plane eine kontinuierliche Steigerung hin zu diesem Ziel. Sind also 6 Monate Zeit und dass vordefinierte Ziel ist, in einer vern\u00fcnftigen Zeit diesen Halbmarathon zu absolvieren, so kann ich meine grobe Trainingsplanskizze wie folgt aufbauen:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Monat: \u00a0L\u00e4ufe von 5-6 Kilometern<\/em><\/li>\n<li><em>Monat: L\u00e4ufe zwischen 7-8 Kilometern<\/em><\/li>\n<li><em>Monat: L\u00e4ufe bis zu 9-11 Kilometern<\/em><\/li>\n<li><em>Monat: \u00a0L\u00e4ufe bis zu 13 Kilometern<\/em><\/li>\n<li><em>Monat:\u00a0L\u00e4ufe bis zu 15 Kilometern<\/em><\/li>\n<li><em>Monat: Halbmarathon<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Nat\u00fcrlich macht man solche L\u00e4ufe nicht dreimal die Woche. F\u00fcr mich hat es sich als vern\u00fcnftige Richtlinie erwiesen, einen solchen Lauf immer einmal in der Woche in den Plan einzubauen. Vom Tempo her kann man diesen nach Gef\u00fchl dann so gestalten, dass &#8222;man gut durch kommt&#8220;. Viele Coaches w\u00fcrden wohl hier den langen Lauf empfehlen, allerdings empfinde ich es eher als st\u00f6rend, zwanghaft unter meinem nat\u00fcrlichen Tempo laufen zu m\u00fcssen.<br \/>\nWichtig: genau dies sind die Erkenntnisse, die jeder Sportler f\u00fcr sich selbst gewinnen muss. Wenn Ihr fest stellt, dass Euch ein sehr langsamer langer Lauf etwas bringt, dann baut ihn in Euren Plan ein.<br \/>\nF\u00fcr die weiteren L\u00e4ufe in der Woche (f\u00fcr eine ordentliche HM Zeit sollten es hier schon zwei weitere sein), kann man sich dann aus dem Pool diverser Trainingsm\u00f6glichkeiten bedienen: Fahrtenspiel, Hangl\u00e4ufe, Tempodauerl\u00e4ufe und f\u00fcr die Ambitionierteren nat\u00fcrlich auch die allseits beliebten Intervalle. Diese verteilt man dann so in der Trainingswoche, dass Belastungen und ruhigere Einheiten sich halbwegs abwechseln. Das ist vor allem f\u00fcr Triathleten interessant, die mehr als nur eine Disziplin in den Wochenpl\u00e4nen unterbringen m\u00fcssen. Ziel soll es ja sein, fit zu werden und nicht, sich\u00a0zu zerst\u00f6ren (wobei dies gelegentlich auch nicht verkehrt ist, dazu werde ich aber einen separaten Eintrag verfassen).<br \/>\nEin Wochenplan k\u00f6nnte also wie folgt aussehen:<\/p>\n<p><em>Montag: 7 Kilometer Tempodauerlauf<\/em><br \/>\n<em>Mittwoch: 6 Kilometer Hang-\/Berglauf<\/em><br \/>\n<em>Freitag: 13 Kilometer Lauf<\/em><\/p>\n<p><strong>WICHTIG:<\/strong> Wenn Ihr Euch von Eurem eigenen Plan unterfordert f\u00fchlt, haltet Euch nicht sklavisch daran fest, sonder justiert die Anforderungen ein wenig nach oben. Ihr werdet schnell merken, was geht und was nicht! Der beste Ratgeber ist das eigene K\u00f6rpergef\u00fchl, und ja, es darf \u00f6fter auch mal richtig weh tun. Wenn Ihr danach zu lange platt seid, dann m\u00fcsst Ihr die Anforderungen wieder ein wenig zur\u00fcck schrauben. <em>Try and error<\/em> hei\u00dft es hier.<br \/>\nNebenbei: ein Coach wird in vielen F\u00e4llen, dass Gleiche machen, n\u00e4mlich darauf achten, wie ihr auf die Trainingseinheiten reagiert und diese entsprechend anpassen.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes baut man Regenerationsphasen in den Plan ein. Wie wir alle irgendwo mal gelernt haben, wird der K\u00f6rper ja nicht w\u00e4hrend des Trainings st\u00e4rker, sondern w\u00e4hrend der Erholung.<br \/>\nF\u00fcr mich hat sich ein 3 Wochen \/ 1 Woche Rhythmus als praktikabel erwiesen, also 3 Wochen mit normalen Trainingseinheiten und eine Woche mit weniger Umf\u00e4ngen und lockeren Einheiten. Wichtig hierbei ist, dass Regeneration nicht bedeutet, \u00fcberhaupt nichts zu tun, sondern lediglich die Umf\u00e4nge \/ Belastungen zu reduzieren.<\/p>\n<p>Packt man nun die geplanten Wochentrainingseinheiten und die Regenerationsphasen zusammen, so erh\u00e4lt man wunderbare (einmonatige) Trainingsbl\u00f6cke. In diesen kann man nun sukzessive die Umf\u00e4nge und Belastungen \u00fcber den Zeitraum bis zum Wettkampf erh\u00f6hen (die Regel, die Trainingsbelastung maximal um 10% im Monat zu steigern hat sich hier als sehr hilfreich herausgestellt).<br \/>\nNat\u00fcrlich sollte man diese Steigerung so dosieren, dass man \u00fcber das eigentliche Wettkampfziel nicht hinausschie\u00dft (es ist einfach nicht sinnvoll, wenn man f\u00fcr einen Halbmarathon trainiert, 30 km L\u00e4ufe ins Programm einzubauen, nur weil man linear 10% pro Monat gesteigert hat).<\/p>\n<p>Um den Erfolg Eures Trainings und des Plans zu kontrollieren, empfiehlt es sich, nach der Regenerationsphase die eigene Leistung zu \u00fcberpr\u00fcfen. Ich selber plane an Montagen nach Regenerationswochen immer einen gezeiteten Tempolauf ein. Hier sollte man nicht ungeduldig zu werden! Es ist illusorisch zu glauben, dass man jeden Monat neue Bestzeiten aufstellen kann. Am Anfang mag das noch funktionieren, aber je besser man wird, desto z\u00e4her wird es, st\u00e4ndig seine eigenen Zeiten zu unterbieten (Tipp f\u00fcr die Fortgeschrittenen: 10km Wettk\u00e4mpfe oder Halbmarathons kann man auch als Trainingseinheiten in den Plan integrieren &#8211; dass kann noch einmal einen zus\u00e4tzlichen Leistungsschub bewirken).<\/p>\n<p>Am Ende des Plans (vor dem Wettkampf) sollte man das Tapering nicht vergessen. <strong>Wichtig hierbei:<\/strong> Es gibt wohl nicht das Patentrezept, wie man richtig tapert. F\u00fcr den einen kann es vern\u00fcnftig sein, bereits zwei Wochen vor Wettkampf den Trainingsumfang zu reduzieren, w\u00e4hrend der andere bis kurz vorher weiter trainieren muss, um seine Leistung am Ende auch abrufen zu k\u00f6nnen. Auch hier gilt, probiert es aus! Nach ein, zwei Versuchen wisst Ihr, was richtig ist.<\/p>\n<p>Nach dem Wettkampf oder der Saison sollte man dann zur Man\u00f6verkritik schreiten, bzw. sich mit den Lessons learned auseinandersetzen. <strong>Seid ehrlich gegen\u00fcber Euch selbst<\/strong> und stellt Euch die entscheidenden Frage: Hat der Plan f\u00fcr mich funktioniert? Was war gut, was schlecht? Wo h\u00e4tte ich optimieren k\u00f6nnen?<br \/>\nMit Sicherheit wird der zweite und dritte Trainingsplan, den Ihr Euch zusammenbaut, anders aussehen, als Euer erster. Es werden Details hinzukommen, Ihr werde f\u00fcr Euch herausfinden, welche Details Ihr dokumentieren m\u00f6chtet, wie detailiert Ihr Eure Einheiten vorausplanen wollt und wie Ihr f\u00fcr Euch die richtigen Schl\u00fcsse daraus ziehen k\u00f6nnt.<br \/>\nWie bei vielen Dingen ist es ein st\u00e4ndiger Lernprozess, der aber (zumindest mir) sehr viel Spa\u00df macht und inzwischen ein wesentlicher Bestandteil meines Sportlerlebens ist. Nat\u00fcrlich stellt man sich die frage, um wie viel besser es noch werden k\u00f6nnte, wenn man einen professionellen Coach engagieren w\u00fcrde &#8211; mir pers\u00f6nlich w\u00fcrde aber ein Kontrollmechanismus f\u00fcr mich selbst fehlen, wenn ich mich nicht eigenst\u00e4ndig um mein Training und meine Pl\u00e4ne k\u00fcmmern w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp:<\/strong> Lasst Euch auch von anderen Trainingspl\u00e4nen inspirieren und fragt \u00f6fter mal andere Athleten, wie sie ihr Training gestalten.\u00a0Probiert aus, was Ihr davon gebrauchen k\u00f6nnt, baut es in Euren Plan ein. Was nicht passt, entsorgt Ihr einfach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast jeder, der sich mit dem Ausdauersport-Virus infiziert hat und etwas ambitioniertere Ziele verfolgt, kennt das Problem: Wie gestalte ich mein Training, um das Bestm\u00f6gliche aus mir herauszuholen und wo bekomme ich einen Plan daf\u00fcr her? 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