{"id":962,"date":"2020-12-29T14:31:27","date_gmt":"2020-12-29T13:31:27","guid":{"rendered":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/?p=962"},"modified":"2020-12-29T16:06:21","modified_gmt":"2020-12-29T15:06:21","slug":"bigotterie-fuer-fortgeschrittene-des-jahres-end-rant-zweiter-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/?p=962","title":{"rendered":"Bigotterie f\u00fcr Fortgeschrittene &#8211;  des Jahres-End-Rant zweiter Teil"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wo war ich gestern stehen geblieben? Ach richtig! Die Tatsache, dass Krisensituationen den wahren Kern einer Gesellschaft oder zumindest Teile einer Gesellschaft gnadenlos offenlegen. Den Katalysator daf\u00fcr liefern zumeist die Medien in jedweder Form, egal ob On- oder Offline. Sie liefern das Gedankengranulat, welches dann dazu verwendet wird, einen vermeintlichen Diskurs zu f\u00fchren oder pauschal mit intellektuellen Dumm-Dumm-Geschossen (Wortspiel beabsichtigt!) diesen gnadenlos zu polarisieren. Und damit auch das \u201eBildungs\u201cb\u00fcrgertum sich nicht \u00fcberfordert zeigt, kommt dieses Rohmaterial fast ausschlie\u00dflich in Form von <em>#Hashtags<\/em> und kurzen pr\u00e4gnanten Parolen daher.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist wohl kein Geheimnis, dass man durch die Technik der absoluten Reduktion aufs syntaktische Minimum einen Rezipienten beim Verstehen eines Satzes absolut jedwede geistige Leistung abnehmen kann. \u201eErst zahlen, dann fahren\u201c, so steht es in vielen Parkh\u00e4usern an der Wand und offenbar hat sich dieser Minimalismus bisher bew\u00e4hrt. Nebenbei ist die Verwendung eben dieser Technik ein g\u00e4ngiges Mittel jedweder Form von Propaganda, sowohl politischer als auch kommerzieller, gerne auch Werbung genannt. Die moderne Online-Variante dieser Methodik ist der imperative Hashtag: <em>#StayTheFuckHome<\/em>, <em>#WashYourHands<\/em>, <em>#DistanceYourself<\/em>, etc. Das absolut Fantastische an diesen Tags ist, dass man sich damit scheinbar an jedweder Diskussionen beteiligen kann und diese als valide Argumente behandelt werden m\u00fcssen. \u201eIch w\u00fcrde gerne \u00fcber Sinn und Zweck von\u2026.\u201c &#8211; \u201eDu hast nichts verstanden, <em>#StayTheFuckHome<\/em>\u201c. Und jetzt darf jeder gerne mal raten, wer sich bei diesem kurzen Beispiel als \u201egeistig \u00fcberlegen\u201c gef\u00fchlt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Prinzipiell hat jeder, der \u00fcber den Kontext und die Inhalte von Hashtags diskutieren will, <span style=\"text-decoration: underline;\">\u201enichts verstanden\u201c<\/span>. Egal ob bei <em>#MeToo<\/em>, <em>#BlackLiveMatters<\/em> oder <em>#StopEatingMeat<\/em>. Die Reduzierung von komplexen und vielleicht zu reflektierenden Sachverhalten auf einige Schlagworte ohne die Notwendigkeit dar\u00fcber zu reflektieren ist einer der gro\u00dfen Meisterleistungen der (sozialen) Medien. Mechanismen, von denen man glaubte, dass sie in den dunklen Tiefen der Geschichte auf Nimmerwiedersehen entschwunden w\u00e4ren, zeigen sich pl\u00f6tzlich als ausgesprochen funktionell. Und es funktioniert wunderbar und unterbindet jede Form von gedanklicher Nachbetrachtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJedes Leben z\u00e4hlt.\u201c So t\u00f6nte es, von der Bundeskanzlerin, von S\u00f6der und von so manch anderer populistischen Opportunistenfl\u00f6te. Ein sch\u00f6ner Satz, oder? Kurz, pr\u00e4gnant, eing\u00e4ngig, eines Hashtags w\u00fcrdig. Wer will diesem widersprechen, w\u00e4re es doch \u201easozial\u201c (gute G\u00fcte, was heutzutage alles asozial ist) genau dies mal genauer zu durchleuchten und zu hinterfragen. Braucht man aber gar nicht. Diverse Nachrichtensendungen, Portale und Printmedien nehmen einem diese Arbeit gerne ab, man muss nur mal ein wenig weiter lesen, h\u00f6ren oder schauen, als bis zum Schlagwortverzeichnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich h\u00e4tte die Tatsache schon gereicht, dass dieser von unserer politischen Elite verzapfte Hashtag genau in dem Zeitraum gepr\u00e4gt wurde, als man sich europaweit in Regierungskreisen dar\u00fcber stritt, wie man nach dem Auftreten von COVID-Infektionen mit den \u00fcber 15.000 Fl\u00fcchtlingen im Lager Moria umzugehen habe. Nein nein, ganz ehrlich, \u201eJedes Leben z\u00e4hlt!\u201c Daf\u00fcr setzen wir 2020 Himmel und H\u00f6lle in Bewegung, und zwar in jedem verdammten Land der EU, ach was, weltweit. Aber wir streiten uns Wochen dar\u00fcber, ob und wie 15.000 Fl\u00fcchtlinge in Europa verteilt werden k\u00f6nnten. 15.000 geteilt durch 27 (die Anzahl der EU-Mitgliedsstaaten)! Das sind pro Land 555,55 Menschen. Na ja gut, dann vielleicht ein Paar Familien mit Kindern? Alte? Hmm Alte? Nee, das sind schon zu viele, die belasten unser System! Aber jedes Leben z\u00e4hlt. Oder haben wir da was falsch verstanden? Haben wir vergessen, den Relativsatz dahinter zu lesen? Wissen wir nach all den Hashtags \u00fcberhaupt noch, was ein Relativsatz ist? Hie\u00df es nicht vielleicht \u201eJedes Leben, welches Steuern zahlen kann, z\u00e4hlt?\u201c Oder \u201eJedes Leben, dass uns W\u00e4hlerstimmen bringt, z\u00e4hlt?\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ach so, fast h\u00e4tte ich es vergessen. Die Diskussion m\u00fcsste ich ja an dieser Stelle mit dem Phrase \u201e<em>#Whataboutism<\/em>, Du hast nichts verstanden&#8230;\u201c beenden, oder? Sorry, so funktioniert das nicht, denn die einzig valide M\u00f6glichkeit, die Diskrepanz zwischen der Handlung und dem Gesagten aufzuzeigen, ist diese auf ihre Allgemeing\u00fcltigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen. Wer hier glaubt, so etwas mit \u201e<em>#Whatbaboutism<\/em>\u201c unterbinden zu k\u00f6nnen, der hat nichts verstanden. So \u00e4hnlich verh\u00e4lt es sich \u00fcbrigens mit dem allseits beliebten \u201eDunning-Kruger-du-hast-keine-Ahnung-glaubst-es-aber\u201c-Totschlagargument. In 90% aller F\u00e4lle h\u00e4lt der Diskutant seine argumentative Pistole falsch herum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck zum Thema: Aber das ist ja nur ein ganz schwaches und singul\u00e4res Beispiel k\u00f6nnte man entgegenhalten. Ist es das? Diskutieren wir ganz leise im Hintergrund nicht noch immer dar\u00fcber, ob und wie viele Fl\u00fcchtlinge man aus dem Mittelmeer fischt? Genehmigt unsere Regierung nicht immer noch milliardenschwere Waffengesch\u00e4fte mit L\u00e4ndern, deren Definition von zivilisiert nicht unbedingt deckungsgleich mit unserer ist? Haben uns die Epidemien, B\u00fcrgerkriege und Menschenrechtsverletzungen der letzten Jahrzehnte auch Ansatzweise dazu bewegt, mehr zu tun, als den Zeigefinger zu heben und ein paar Milli\u00f6nchen locker zu machen, um \u201edas Schlimmste\u201c abzuwenden? Waren wir auch in diesen F\u00e4llen daran interessiert, \u201ejedes Leben\u201c zu retten, und wenn es nur f\u00fcr ein paar Jahre ist? Oder haben wir all das zu Gelaber verkommen lassen, weil es \u201enicht hier\u201c passiert ist?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">HIV war der epidemische Schrecken der 80er. Der ein oder andere mag sich noch daran erinnern. Wie kommt es eigentlich, dass wir uns heute und hier dar\u00fcber keinen oder nur noch sehr wenig Kopf um diese Krankheit machen? Dagegen impfen kann man bis heute schlie\u00dflich nicht. Nein, aber wir haben inzwischen Therapien, die es erm\u00f6glichen, dieses Virus so gut unter Kontrolle zu bringen, dass fast jeder damit ein normales Leben f\u00fchren kann und bei erfolgreicher Behandlung nicht mal mehr infekti\u00f6s ist. HIV ist nicht mehr das t\u00f6dliche Schreckgespenst, dass es f\u00fcr uns alle vor 35 Jahren war. Ja, f\u00fcr UNS. Trotz alle dem sind dieses Jahr wieder ungef\u00e4hr 1.6 Millionen Menschen weltweit aufgrund von HIV gestorben, so wie jedes Jahr in der vergangenen Dekade auch. Warum? Keine Ahnung. Aber offensichtlich z\u00e4hlt halt doch nicht jedes Leben, sondern nur die, die das Gl\u00fcck haben, im richtigen Land geboren worden zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn wir gewollt h\u00e4tten, h\u00e4tten wir dieses Virus in den Griff kriegen k\u00f6nnen.\u201c Auch eine beliebte Floskel aus den aktuellen Diskussion-Blase. H\u00e4tten wir? Es k\u00f6nnte genau so gut auf HIV zutreffen, oder Malaria, oder TBC. Wollten und wollen wir aber anscheinend nicht, weil es hier f\u00fcr den einzelnen kein Problem mehr darstellt und es \u201ewoanders\u201c statt findet. Wenn wir hier sagen \u201eJedes Leben z\u00e4hlt\u201c dann steht da eigentlich \u201eunser Leben z\u00e4hlt.\u201c Die Solidarit\u00e4t geht genau so weit, bis das Problem aus unserem Dunstkreis, aus unserem Sichtfeld verschwunden ist. Wenn WIR unseren Impfstoff haben, dann wird es uns nicht mehr interessieren, ob irgendwo im S\u00fcdkongo gerade mal wieder eine COVID-Variante durch einen Landstrich tobt und es wird keiner danach fragen, ob \u201ediese Leben z\u00e4hlen\u201c. Warum? Weil es nie anders war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ein oder andere mag mir hier an der Stelle Bigotterie vorwerfen: \u201eAber du verh\u00e4ltst dich doch genau wie jeder andere auch, dir war es ja auch egal.\u201c Richtig, ich habe mich wie jeder andere auch verhalten. Ich konnte und kann damit leben. Ich stelle mich aber auch nicht 2020 hin und intoniere dieses Mantra und zwar, weil ich genau wei\u00df, wie verlogen und bigott das ist. Es werden weiter Waffen exportiert werden, es wird weiter diskutiert werden, ob man Fl\u00fcchtlinge in Lager steckt, verteilt oder einfach im Mittelmeer ersaufen l\u00e4sst, kein Land der Welt wird einfach mal 1 Milliarde Euro locker machen, um in den Entwicklungsl\u00e4ndern zumindest eine dort schwer wiegende Krankheit auszurotten. Auch bei uns wird man, wie bisher, auf die wirtschaftlichste Behandlungsmethode von Krankheiten zur\u00fcckgreifen und nicht auf die Beste (wenn man es nicht selber bezahlen kann)! Nichts wird sich danach \u00e4ndern. Warum? Weil es immer schon so war. Und weil es den Meisten heutzutage nicht mehr wert ist als ein wenig hei\u00dfe Luft in der Social Media Blase.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solidarit\u00e4t? Gibt es nicht. Oder besser gesagt, sie wird so lange eingefordert, bis sie einem im Weg steht und unbequem wird. Alleine die Diskussion, welche jetzt nach Verf\u00fcgbarkeit eines Impfstoffes entsteht (\u201ewenn ICH geimpft bin will ICH meine Rechte zur\u00fcck, die anderen kann man dann einschr\u00e4nken, bis sich diese gef\u00e4lligst auch solidarisch verhalten\u201c) demaskiert eine weitere h\u00e4ssliche Fratze im Kern unserer Gesellschaft. Wahre Solidarit\u00e4t gibt es nicht, denn diese ist bedingungslos und freiwillig. Man kann darum bitten. Sie zu fordern oder gar zu erzwingen ist genau das Gegenteil dieses Konzeptes. Das, was die Allgemeinheit heutzutage darunter versteht, ist lediglich eine Maske f\u00fcr die Sicherung der Eigeninteressen, und sei es nur, um nicht durch irgend ein soziales Raster zu fallen, denn wer sich heutzutage nicht-solidarisch zeigt, bekommt dann in nicht wenigen F\u00e4llen den Stempel \u201easozial\u201c in sein gesellschaftliches Bonusheft gedr\u00fcckt, unabh\u00e4ngig von den pers\u00f6nlichen Beweggr\u00fcnden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wird dieser zweite Teil meines Jahres-End-Rants irgend etwas \u00e4ndern? Wird dadurch irgend etwas besser? Mit Sicherheit nicht. Man wird weiter von Hashtags bel\u00e4stigt werden, populistische Floskeln nachplappern, sich nicht darum scheren, was passiert, wenn wir erst mal \u201eunsere Probleme\u201c im Griff haben (au\u00dfer nat\u00fcrlich dazu wieder neue Hashtags zu posten und moralisch auf Solidarit\u00e4t pochen). Es dreht sich alles im Kreis und es w\u00e4re schon viel gewonnen, wenn der Einzelne sich einmal eingestehen w\u00fcrde, wie verlogen, wie scheinheilig dies doch alles ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bin ich jetzt an dieser Stelle mit meinem R\u00e9sum\u00e9 am Ende? Nein! Wie angek\u00fcndigt hat dieses Jahr genug Material f\u00fcr eine Trilogie (vermutlich sogar f\u00fcr mehr) ausgeworfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wird es gelesen werden? Keine Ahnung, ich habe es ja bisher nicht geschafft aus Teil #1 und Teil #2 einen Hashtag zu kreieren, also vermute ich mal, dass es wohl niemand schaffen wird, bis zu diesem Schlusssatz zu gelangen. Falls doch: Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, Du hast es geschafft Dich durch einen meiner Brain-Dumps zu arbeiten, das ist bei weitem nicht jedem gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir lesen uns im dritten und letzten Teil der Trag\u00f6die. Und wie wir alle wissen: Trag\u00f6den zeichnen sich dadurch aus, dass am Ende alle&#8230;na gut, sehr viele&#8230;tot sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo war ich gestern stehen geblieben? Ach richtig! Die Tatsache, dass Krisensituationen den wahren Kern einer Gesellschaft oder zumindest Teile einer Gesellschaft gnadenlos offenlegen. Den Katalysator daf\u00fcr liefern zumeist die Medien in jedweder Form, egal ob On- oder Offline. Sie liefern das Gedankengranulat, welches dann dazu verwendet wird, einen vermeintlichen Diskurs zu f\u00fchren oder pauschal [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":966,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-962","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=962"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/962\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":977,"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/962\/revisions\/977"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/966"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}