{"id":978,"date":"2020-12-31T15:25:26","date_gmt":"2020-12-31T14:25:26","guid":{"rendered":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/?p=978"},"modified":"2021-01-01T13:08:15","modified_gmt":"2021-01-01T12:08:15","slug":"survival-is-insufficient-des-jahres-end-rant-dritter-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frontal.richard-wolfram.de\/?p=978","title":{"rendered":"Survival Is Insufficient &#8211;  des Jahres-End-Rant dritter Teil"},"content":{"rendered":"\n<p align=\"justify\"><strong>Es ist Zeit! Zeit f\u00fcr das Finale meines diesj\u00e4hrigen Rants, aber vor allem Zeit mal dar\u00fcber zu reflektieren, wo wir in den n\u00e4chsten Wochen, Monaten oder Jahren hin schlittern werden. \u201eSurvival Is Insufficient\u201c &#8211; welch Zitat einer ehemaligen Borg-Drohne k\u00f6nnte passender sein. Auch wenn \u201e\u00dcberleben\u201c offenbar momentan der einzig g\u00fcltige und scheinbar in der breiten Masse akzeptierte Narrativ zu sein scheint, w\u00e4re es f\u00fcr den einen oder anderen doch gar nicht mal schlecht, den Kopf zu heben und ein wenig weiter als auf die zwei Meter Stra\u00dfe vor ihm zu Blicken.<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eDas Jahr, in dem wir auf Zahlen starrten.\u201c Auch so lie\u00dfe sich 2020 zusammenfassen. Selten habe ich eine Bev\u00f6lkerung au\u00dferhalb von Sport- und Wahlgeschehen so fixiert auf Statistiken erlebt. Und \u00e4hnlich wurde es auch gehandhabt. Indizes, R-Werte, Hitlisten von Infektionsstandorten, Neuinfektionen pro Tag, Woche, Minute. Diskussionen dar\u00fcber, wer das bessere Ergebnis, die besseren Zahlen liefern kann. Jeden Morgen der Bericht im Radio bei dem verk\u00fcndet wurde: 14.312 mehr Infizierte, 545 mehr Tote. Schweden macht es besser, nein schlechter, \u00d6sterreich hat verloren, die Italiener haben eine harte Klatsche bekommen, wir sind Weltmeister. Alles bis ins kleinste statistische Detail und auf die 10 Nachkommastelle genau berechnet. Der Mehrwert f\u00fcr die breite Masse? Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, aber zumindest hat es den Fakt offengelegt, dass wir eklatanten Nachholbedarf in der Bildung beim Umgang mit Statistik haben.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Zahlen selbst sollen aber auch gar nicht das Thema sein (Ihr erinnert Euch? Im ersten Teil sagte ich, dass wir uns fr\u00fchsten in einigen Jahren dar\u00fcber unterhalten k\u00f6nnen). Vielmehr hat mich verst\u00f6re, wie sehr doch ein Gros der Bev\u00f6lkerung vor diesen Zahlen sa\u00df und darauf starrte und immer noch starrt, wie das Kaninchen auf die Schlange. Diesen Zahlen kann man bis heute \u2013 und vermutlich auch noch weit in die n\u00e4chsten Jahre hinein \u2013 einen gewisse g\u00f6ttliche Macht nicht absprechen. Sie entschieden \u00fcber Mehl-, Nudel- und Klopapierkonsum, haben zu mehr Auseinandersetzungen gef\u00fchrt als Lokalderbies zwischen Dortmund und Schalke oder Frankfurt und Offenbach und haben sogar die F\u00e4higkeit langj\u00e4hrige Freundschaften und Beziehungen zu zerst\u00f6ren. Warum? Weil jeder glaubt, aus diesen Zahlen die ultimativ g\u00f6ttliche Wahrheit herauslesen zu k\u00f6nnen. Und wenn nicht, dann hat man exponentielle Wachstum \u201enicht verstanden&#8230;\u201c (siehe Teil II des Rants).<\/p>\n<p align=\"justify\">Letztendlich ist es halt, wie mit dem Fahrrad im Stra\u00dfenverkehr: Man starrt auf die zwei Meter Asphalt genau vor sich und knallt dann in die Sto\u00dfstange des LKWs, dessen pl\u00f6tzliches Bremsen man \u00fcbersehen habt. Aktuell ist jeder mit \u201e\u00dcberleben\u201c und \u201eLeben retten\u201c besch\u00e4ftigt. Ist ja auch recht einfach, dieses \u201eLeben retten\u201c. Erreicht man ja durch absolute Passivit\u00e4t. Aber um Lisa Eckhart mal zu zitieren: \u201eIhr rettet keine Leben. Ich bringt nur niemanden um und das ist doch das Mindeste, was man erwarten darf.\u201c<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Frage, die sich bei dem Blick auf die metaphorische Schlange aber wohl die Wenigsten stellen (denn das ist aktuell verp\u00f6nt, da man ja gef\u00e4lligst mit \u201e\u00dcberleben\u201c besch\u00e4ftigt zu sein hat). Wie geht es in 10 Metern weiter, in einem Kilometer, in 100 Kilometern? Genau so wenig, wie die eine Seite akzeptiert, dass es eine medizinische Ausnahmesituation ist, weigert sich die andere Seite zu akzeptieren, dass wir gerade an einem radikalen Scheideweg f\u00fcr unser Miteinander stehen und wir unsere Gesellschaft wie wir sie vorher hatten, so nicht mehr zur\u00fcck bekommen werden. Und nein, sie wird auch nicht besser werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Schaut Euch mal um und seit mal ehrlich zu Euch selbst: Wie viele Freundschaften und langj\u00e4hrige Beziehungen in Eurem Umfeld hat dieses Jahr nachhaltig negativ beeinflusst? Wie viele Menschen, die Euch nahe stehen oder nahe gestanden haben, habt ihr inzwischen mental insgeheim als Idioten, Leugner, Extremisten abgestempelt? Wie viele \u201eFreunde\u201c habt Ihr aus Kontaktlisten und Social-Media Accounts entfernt oder geblockt? Und vor Allem: Traut Ihr Euch noch, mit Bekannten und Freunden offen \u00fcber die Themen wie unsere Pandemie-Politik, Ma\u00dfnahmen, etc. zu reden? Oder \u00fcberlegt ihr Euch sehr genau, was Ihr von Euch gebt, weil Ihr nicht genau wisst, wie der andere tickt und was dessen Meinung ist?<\/p>\n<p align=\"justify\">Lasst mich an dieser Stelle absolut ehrlich mit Euch sein: Ich habe dieses Jahr sehr oft erlebt, wie Menschen, teilweise sogar sich sehr nahe stehende, mit diversen Meinungen zu der Situation und den Ma\u00dfnahmen bei Gespr\u00e4chen sehr sehr vorsichtig umeinander herum laviert sind. Man wusste ja nie, wie die andere Seite denkt, ob man mit seiner Meinung vielleicht in der Minderheit ist und ob auch nur das leiseste Anklingen einer nicht konformen Meinung zu zwischenmenschlichen Totalkatastrophen f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p align=\"justify\">Da bleibt mir nur zu sagen: Zu sp\u00e4t! Wir haben es bereits geschafft, eine zwischenmenschliche und soziale Totalkatastrophe herbeizuf\u00fchren. Wir haben es, auch mit Hilfe der Medien, geschafft, selbst in engsten Freundeskreisen misstrauisch und \u00e4ngstlich zu agieren. Wir trauen uns nicht mehr, uns offen auszutauschen, weil wir ganz schnell jemanden mit unliebsamer (oder seit diesem Jahr auch gerne \u201egef\u00e4hrlicher\u201c) Meinung in eine der bereit gestellten Schubladen sortieren: Covidioten, Lockdown-Fetischisten, Querdenker, Nazis, Corona-Leugner, etc.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es wird sich nicht einmal mehr die M\u00fche gemacht, zu unterscheiden, ob nur hinterfragt wird, ob eventuell vielleicht nur sogar ein Aspekt von der eigenen Meinung abweicht. Nein, es wurde ein globaler Bei\u00dfreflex herangez\u00fcchtet, etwas, was es in dieser radikalen Form in den letzten Jahrzehnten in diesem Ausma\u00df nicht gab.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir sollten \u2013 gerade in unserem Land \u2013 eigentlich hellh\u00f6rig werden, wenn wir selber merken, dass wir bei Gespr\u00e4chen und Diskussionen mit Freunden, Bekannten, Nachbarn immer vorsichtiger und zur\u00fcckhaltender bez\u00fcglich der eigenen Meinung werden. K\u00f6nnte der andere denken, dass man die falsche Gesinnung hat? Wem k\u00f6nnte er das erz\u00e4hlen? Und schon sind wir an der Stelle, wo wir eine \u00f6ffentliche Fassade produzieren, die unsere \u201eMit\u201cmenschen von uns zu sehen bekommen (ja, auch die uns n\u00e4her stehenden) und wir mit unseren Meinungen und Zweifeln alleine umgehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eSurvival is Insufficient\u201c &#8211; mit dieser Pr\u00e4misse bin ich heute gestartet. Und genau hierauf komme ich jetzt zur\u00fcck. Irgendwann wird die aktuell pandemische Situation vor\u00fcber sein (zumindest vor\u00fcbergehend), dann haben wir sie medizinisch im Griff. Dann m\u00f6gen die finanziellen Aufr\u00e4umarbeiten beginnen. Und dann? Die gesellschaftlichen Sch\u00e4den, die wir hinterlassen haben, werden sich nicht einfach in Nichts aufl\u00f6sen. Die ehemaligen Freunde, die sich gegenseitig als Idioten und asoziale Arschl\u00f6cher bezeichnet haben, werden sich nicht einfach wieder in die Arme fallen, denn das, was hier ges\u00e4t wurde, ist ein grundlegend tiefes Misstrauen. Jemanden, den Ihr f\u00fcr Euch als geistig als Flachpfeife abgestempelt habt, wird es hinterher nicht weniger sein. Die Distanz wird bleiben. Was gedacht wurde, kann nicht ungedacht gemacht werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wir haben es geschafft, entlang vieler Kanten in unserer Gesellschaft Sollbruchstellen entstehen zu lassen. Es ist genau das Gegenteil von dem passiert, was uns unsere Populismustr\u00f6ten gerade verkaufen wollen: Wir sind weder enger zusammen ger\u00fcckt noch sind wir solidarischer geworden. Im Gegenteil. Wir sind vorsichtig geworden, viele haben eine Fassade aufgebaut, nicht nur die, die der allgemeinen Meinung entgegen, sondern auch die, die der allgemeinen Meinung hinterherlaufen und sich durch besonderen Enthusiasmus beim \u00f6ffentlichen Ausleben all der Ma\u00dfnahmen auszeichnen, wenn man dann aber unter sich ist, gerne auch F\u00fcnf mal gerade sein lassen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Frage, die sich mir stellt: Will ich in einer solchen Gesellschaft leben, bzw. kann ich es? Es mag extrem klingen, aber \u00fcberleben ist f\u00fcr mich eben nicht das einzig Entscheidende. Man kann sich an viele Gegebenheiten anpassen, aber es war nie meine Sache, mich nach unten zu orientieren. Jemand, der in einem anderen gesellschaftlichen System aufgewachsen ist, mag damit klar kommen. Aber auch das ist vielfach nicht der Fall, ansonsten h\u00e4tten wir nicht einen stetigen Strom an Fl\u00fcchtlingen, die nicht nur \u00dcberleben, sondern BESSER leben wollen. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Ich k\u00f6nnte in einem totalit\u00e4ren System nicht existieren.<\/p>\n<p align=\"justify\">Leben ist mehr als die pure Existenz. Viele merken dass hier noch nicht, weil Morgens immer noch ausreichend Nutella und f\u00fcnf Sorten Wurst auf dem Tisch steht, man sein Hirn immer noch per Videostreaming und Online-Gaming ins Standby schalten kann und man sich selbst immer noch in die Tasche l\u00fcgt, dass wir das alles ganz toll machen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Nein, machen wir nicht! Der LKW hat bereits gebremst, wir starren auf die zwei Meter dunklen Asphalt vor uns und rasen auf die Sto\u00dfstange zu. Diejenigen, die aktuell einen Blick weiter nach vorne werfen, halten den Mund, weil es gesellschaftlich momentan nicht akzeptiert ist, auf den bevorstehenden Einschlag hinzuweisen. Immerhin sind wir gerade damit besch\u00e4ftigt, Leben zu retten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vermutlich wird sich ein nicht kleiner Teil danach irgendwie mit dem, was wir dann als unsere Gesellschaft bezeichnen vor\u00fcbergehend arrangieren k\u00f6nnen. Sch\u00f6n f\u00fcr Euch. F\u00fcr mich ist es die erw\u00e4hnte Zahnpasta, die wir da raus gedr\u00fcckt haben. Wir werden immer mehr von Shitstorms, Twitter-Mobs und \u00f6ffentlicher Emp\u00f6rung gesteuert und gerade wird das n\u00e4chste Stockwerk im Konstrukt dieser Mechanismen aufgelegt. Ich will das nicht!<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eSurvival is Insufficient\u201c &#8211; ein Zitat aus einer Star Trek Voyager-Episode, in der Seven-Of-Nine dar\u00fcber entscheiden musste, das Leben dreier ehemaliger Borg-Drohnen zu retten, in dem sie sie dazu verdammte, einfach nur im Kollektiv zu existieren, oder ihnen Individualit\u00e4t zuzugestehen, auch wenn dies deren Ableben nach wenigen Monaten zur folge hatte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ich habe, genau wie jeder andere auch, keine Ahnung, was das n\u00e4chste Jahr bringen wird. Ich habe keine Ahnung, wie lange wir den aktuellen Zustand aufrecht erhalten k\u00f6nnen oder wann die Menschen an ihre mentalen, k\u00f6rperlichen und wirtschaftlichen Grenzen kommen werden. Ich wei\u00df aber, was dieses Jahr mit vielen von uns gemacht hat, bei einigen bewusst, bei anderen unbewusst.<\/p>\n<p align=\"justify\">Was ich mir f\u00fcr 2021 w\u00fcnsche? Mehr Reflektion, mehr Voraussicht und vor allem, dass viele sehen m\u00f6gen, dass die Gesellschaft in der wir leben, keine Naturkonstante ist, sondern historisch gewachsen, dass der Grund, warum wir trotz dieser ausgedehnten Pandemie nicht in einem wirtschaftlichen und medizinischem Totaldesaster enden, ein Gemeinschaft ist, die vielleicht doch so viel nicht falsch gemacht hat. Wir sollten vor lauter \u201eLeben retten\u201c nicht vergessen, dass das auch in Zukunft nur funktioniert, wenn wir leben und nicht nur existieren. Ich m\u00f6chte nicht in einer Welt voller sozialer Kr\u00fcppel leben, in der es nur noch darum geht, sich immer wieder nur f\u00fcr Schwarz oder Wei\u00df entscheiden zu m\u00fcssen und alle anderen Schattierungen zu verdammen, in der ein normatives Sozialpunktesystem durch die Konditionierung der Breiten Masse etabliert und die blo\u00dfe Existenz zum Dogma erkl\u00e4ren wird. Ihr vielleicht?<\/p>\n<p align=\"justify\">So, das war\u2018s. Over &amp; Out 2020. Schauen wir, was uns 2021 so \u00fcber unsere Mauern wirft. Vielleicht sehen wir uns, in Eurer, meiner oder unserer Welt. It\u2018s up to you&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist Zeit! Zeit f\u00fcr das Finale meines diesj\u00e4hrigen Rants, aber vor allem Zeit mal dar\u00fcber zu reflektieren, wo wir in den n\u00e4chsten Wochen, Monaten oder Jahren hin schlittern werden. \u201eSurvival Is Insufficient\u201c &#8211; welch Zitat einer ehemaligen Borg-Drohne k\u00f6nnte passender sein. 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