Nun also doch ein Blog…

…und natürlich die berechtigte Frage: „Muss das sein?“

Die einfache Antwort darauf lautet: „Nein, muss es nicht“. Die moderne Welt der Kommunikation bietet schon mannigfaltige Möglichkeiten, seinen Mitmenschen gefragt oder ungefragt auf den Wecker zu gehen. Aber genau hier liegt auch das Problem und einer der Gründe, warum ich der Meinung bin, wieder eine Blog-Hütte errichten zu müssen: Plattformen wie Facebook und all deren Abarten führen und verführen dazu, bereits Existentes immer und immer wieder zu recyclen und wiederzukäuen.
Es solle sich doch einmal jeder selber prüfen, wann oder wie oft er oder sie das letze Mal einen vollständig dem eigenen Hirn entsprungenen Gedanken auf die Pinnwand gebracht hat. Wenn wir uns gegenüber mal ehrlich sind, tendieren wir doch aber eher dazu, Videos, Zeitungsartikel oder gar nicht mal so gute Cartoons und Karikaturen (Katzenbilder, Fotomontagen, etc. pp.) für den elektronischen Komposthaufen beizusteuern ohne wirklich eigenen Mehrwert zu produzieren und ohne uns großartig damit auseinanderzusetzen.

Das Alles mag seine Berechtigung haben, aber mehr als eine popartig-schemenhafte Zeitgeistcollage werden wir auf diese Art und Weise nicht zusammenbekommen und das finde ich für mich persönlich höchst unbefriedigend.

Was also darf man von diesem Blog und seinem Autor erwarten?

Ein Blog ist für mich eine Möglichkeit, Dinge die für mich wichtig sind und mit denen ich mich beschäftige aus meinem Kopf und aus meinen gedanklichen Monologen heraus mit der Welt zu teilen. Ob dies den Rest der Welt interessiert steht auf einem ganz anderen Blatt und ist eigentlich auch nicht relevant, denn keiner wird gezwungen, sich meine geistigen Ergüsse in welcher Form auch immer zu Gemüte führen zu müssen.
Aber auf diese Art und Weise bietet sich ein dynamischer und agiler Weg, Eindrücke, Informationen, Kreatives und Wissenswertes zu teilen.

Wer also wissen möchte, ob und was es Neues aus meiner Sound- und Musikwerkstatt zu berichten gibt, was ich über das aktuelle Tages- und Weltgeschehen denke, welche Wege ich gerade in meinem Sport gehe (oder laufe, schwimme und Rad fahre), welche neuen Eindrücke und Fotoreportagen aus aller Welt es gibt und welche kreativen Ideen ich dieses Jahr sonst noch so ausbrüte, der sei dazu eingeladen mir hier zu folgen.

Und was darf man nicht erwarten?

Was in diesem Blog (hoffentlich) niemals zu finden sein wird, sind Dinge wie gnadenloses Bashing oder Ranting, oder irgend eine Form von vorgefertigter Meinung die auf irgendwelchen Ideologien basiert. Ich behalte mir vor, mir Gedanken Abseits von ideologischen Schubladen wie links/rechts, schwarz/weiß, omnivor/herbivor, Hund/Katze, richtige Musik/falsche Musik, …[Liste beliebig fortsetzen]… zu machen. Die Natur hat mich glücklicher Weise mit einem Kopf und zusätzlich – man mag es kaum glauben – mit einem funktionstüchtigem Gehirn ausgestattet, welches in der Lage ist, ohne Verwendung von Denk-, Verhaltens- und Glaubensschablonen sich seine eigenen Gedanken zu machen. Wer oben genanntes sucht, dem seien die bereits erwähnten Social Media Plattformen empfohlen, dort dürfte jeder in irgend einer Form Bestätigung für sein eigenes Weltbild finden.

Darf oder sollte man mit Onkel Tom diskutieren?

Ich bitte darum, aber jedwede Form des Diskurses erfolgt natürlich auf eigenes Risiko und ohne Gewähr auf eigene Unversehrtheit.

 

In der Hoffnung, jetzt nicht jeden potenziellen Abonnenten abgeschreckt und vertrieben zu haben, freue ich mich, falls ich Euer Interesse geweckt habe, Euch als regelmäßigen Gast in meiner Blog-Hütte begrüßen zu dürfen.

Euer Onkel Tom

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